Kleines Lexikon des Bauens

Nachfolgend erklären wir einige vielleicht nicht ganz so gängige Begriffe, die in den Baubeschreibungen unserer Objekte auftauchen. Die Begriffe im Baulexikon von Beach-House-Project sind zur besseren Übersicht alphabetisch geordnet.

Bitumen-Schweißbahn

Bitumen-Schweißbahnen werden zur Bauwerksabdichtung vornehmlich für Dachabdeckungen verwendet. Eine Bitumen-Schweißbahn besteht aus einem Trägermaterial, zum Beispiel Glasvlies oder Kunststoffvlies, das beidseitig mit Bitumen beschichtet ist. Mit einer Flamme lässt sich das Bitumen verflüssigen, sodass man mehrere Bahnen überlappend miteinander wasserdicht verschweißen kann (Quelle: Wikipedia).
Im Gegenzug zu Dachabdeckungen oder Dachpappe bietet die Bitumen-Schweißbahnen absolute Wasserdichte, da die Bahnen nahtlos ineinander übergehen, nachdem sie beim Verlegen „geflämmt“ werden.

DEH
Griechische Stromgesellschaft

Carport
Unterstand für PKWs, der im Unterschied zur Garage nicht abgeschlossen ist.

Drainage
Die Drainage dient dazu, unerwünschtes Grund- bzw. Niederschlagswasser unterhalb der Fundamentsohle abzuführen.

Garconniere
Einzimmerwohnung

IKA
Das Idryma Kinonikon Asfaliseon, abgekürzt IKA, ist der Träger der gesetzlichen Sozialversicherung für Arbeitnehmer in Griechenland. Die korrekte und vollständige Bezeichnung lautet inzwischen IKA-ETAM (griechisch Ιδρυμα Κοινωνικών Ασφαλίσεων – Ενιαίω Ταμείο Ασφάλισης Μισθωτών, dt. „Anstalt für Sozialversicherung – Einheitskasse für Lohnempfänger“).Quelle: Wikipedia

Jacuzzi
Whirlpool

kW
Abkürzung für Kilowatt

Mechanikos
Griechische Bezeichnung für Bauingenieur

Pergola
Die Pergola (lateinisch pergula = Vor- beziehungsweise Anbau) ist ein Raum bildender Säulen- oder Pfeilergang, der ursprünglich im Übergangsbereich zwischen Haus und Terrasse als Sonnenschutz diente. Heutzutage wird oft auch eine Überdachung zwischen Haus und Garage als Pergola bezeichnet (Quelle:Wikipedia)

Petra Karisto
Landesübliche Natursteinplatte für Terrassen und Wege.

Poroton
Der Porotonziegel wird mit keinerlei chemischen Zusätzen hergestellt. Ihn gibt es als Hochlochziegel (hohe Tragfähigkeit) und Langlochziegel (für nichtragende Wände geeignet). Er besteht aus tonhaltigem Lehm, wird im Dünnbettverfahren vermauert und kann problemlos mit Putz versehen werden. Er erfüllt die in Griechenland bestehenden Anforderungen zur Wärmedämmung und Isolation.

RAL-Farben
Als RAL-Farbe bezeichnet man normierte Farben. Es gibt spezielle Farbpaletten, aus denen die RAL-Farben abzulesen sind.

Rigips
Rigips (Gipskarton) besteht aus Gips der beidseitig kartoniert wurde und dient zur Herstellung von dünnen, nicht tragenden Wänden. Mit speziellen Dämmmatten eignen sich diese Wände hervorragend als Schallschutz. Ferner dient er zum Abhängen von Decken und der Verkleidung von Bauteilen. Um eine sehr glatte Oberfläche zu erreichen, kann der Rigips auch als Wandverkleidung dienen. Dann wird er im Allgemeinen als „Trockenputz“ bezeichnet. Spezielle Rigipsplatten gibt es auch für Nassbereiche oder für Bereiche, wo ein hoher Feuerwiderstand von Nöten ist.

Vollwärmeschutz
Das Vollwärmeschutzsystem (zum Beispiel die Marke STO oder gleichwertig) dient dazu, im Sommer die Kälte und im Winter die Wärme im Haus zu halten. Vollwärmegeschützte Häuser können meist weitgehend auf Klimaanlagen oder hoch dimensioniere Heizsysteme verzichten und damit erheblich Geld sowie Energie einsparen.

W/ m²K Wärmedurchgangskoeffizient
Nachfolgend ist die Erklärungsquelle aus Wikipedia kopiert und soll zum Verständnis des Kürzels führen:

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen.
Der Wärmedurchgangskoeffizient wird auch U-Wert (in der Bauphysik früher k-Wert[1]) genannt und ist ein Maß für den Wärmestrom  (Wärmeenergie pro Zeit) von einem Fluid (ein Gas oder eine Flüssigkeit) durch einen festen Körper (etwa eine Wand) in ein zweites Fluid aufgrund eines Temperaturunterschiedes zwischen den Fluiden. Im Fall einer ebenen Wand gibt er den Wärmestrom je Fläche der Wand und je Kelvin Temperaturunterschied der beiden Fluide an. Seine SI-Einheit ist daher W/(m²·K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin). Als Formelzeichen wird in der Regel k (vor allem in Maschinenbau und Verfahrenstechnik) oder U (vor allem im Bauwesen) verwendet. Der Wärmedurchgangskoeffizient ist abhängig von den Wärmeübergangskoeffizienten zwischen dem festen Körper und den Fluiden sowie der Wärmeleitfähigkeit und Geometrie des festen Körpers.

Ytong
Der Ytongstein besteht aus dampfgehärtetem Gasbeton. Er wird aus Wasser, Zement, Quarzsand, Kalk sowie einer geringen Menge Aluminiumpulver (Treibmittel für die Porenbildung)hergestellt, ist leicht zu verarbeiten und bietet schon von Haus aus einen hohen Grad an Wärmedämmung beim Hausbau. Er wird im Dünnbettverfahren verklebt.

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